MKL S01E10: Nicht durchdrehen

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Kinder haben kann eine Grenzerfahrung sein. Caspar und Patricia haben unterschiedliche Methoden, um gelassen zu bleiben. Darüber sprechen sie in der aktuellen Folge.

Anderen Familien zuschauen

Blogs anderer Familien und Comics lesen, genauso wie Familienserien schauen hilft zur eigenen Situation Abstand zu gewinnen und so vielleicht Dinge, die eben in vielen Familien Thema sind, entspannter zu sehen.

Selbst bloggen hilft ebenfalls Erlebnisse zu verarbeiten. Die eigenen Erfahrungen zu teilen schafft auch immer eine Gemeinschaft von Menschen, denen es ähnlich geht. Allein zu wissen, dass man nicht alleine ist, hat dann auch wieder einen beruhigenden Effekt.

Nur eine Phase

Es ist eine Kalenderweisheit – aber mit Kindern gibt es viele Phasen – die – eben auch wieder vorbei gehen! Wirklich! Es ist so. Es gibt z.B. die Phase des wenigen Schlafs oder die Phase des zerbrochenen Geschirrs. Das kann man einfach hinnehmen. Dabei ist es manchmal tatsächlich unklar, ob man gelassen oder resigniert ist.

Anderer Leute Vorstellungen hinter sich lassen

Enorm entspannend ist es, wenn es irgendwann gelingt das hinter sich zu lassen, was man vielleicht selbst als Kind gelernt hat und für normal hielt, wenn man im Alltag mit den eigenen Kindern merkt: Das passt gar nicht.

Ebenso erleichternd ist es, wenn man allgemein von “das macht man aber so” wegkommt und ist einem das erstmal gelungen, hört man auch auf andere Eltern zu bewerten.

Kinder abgeben

Es kann auch entlastend sein, die Kinder mal bei jemand anders zu lassen. Das können Freunde sein, das können Verwandte sein, das können bezahlte Kindersitter sein oder sogar der andere Elternteil. Patricia ist dieses Jahr sogar so weit gegangen und hat alleine Urlaub gemacht und nicht nur das – sie hat auch schon Urlaub mit Freund aber ohne Kinder gemacht. Caspars Familie hingegen fühlt sich besser wenn alle zusammen sind.

 

Zusammenfassung

  • Bloggen und podcasten als Ventil
  • Familien-Comedy schauen
  • Comics lesen
  • “Das ist nur eine Phase”-Mantra
  • eigene Erziehung überwinden
  • gesellschaftliche Ansprüche überwinden
  • aufhören andere zu bewerten
  • Perfektionismus aufgeben
  • Zeit für die Paarbeziehung nehmen
  • ein Partner nimmt die Kinder
  • alleine Urlaub machen

Im Gespräch erwähnt

Und ganz am Ende bleibt uns für die erste Staffel nur eines zu sagen: DANKE fürs Zuhören und das (meist positive) Feedback!

Wir machen jetzt Pause und im Oktober geht es dann frisch und fröhlich weiter mit Staffel zwei. Wenn ihr bis dahin Themenwünsche habt: schreibt uns eine Mail (kontakt@mkl.wtf), ruft uns an 030-49910023 oder hinterlasst einen Kommentar!

5 Gedanken zu „MKL S01E10: Nicht durchdrehen

  1. Sehr schöne Folge. Die Fowl Language Comics liebe ich auch sehr.
    Vielleicht noch zum Trost für Patricia, ich als Frau und Mutter zweier Kinder versuche auch einmal im Jahr alleine weg zu fahren. Ich genieße die Zeit ohne Kinder dann auch sehr und eben auch besonders dieses wieder bei mir sein, in meinem Rythmus, meinen Vorlieben folgend. Das hat irgendwie so gar nichts mit meinen Qualitäten als Mutter zu tun, finde ich.

  2. Vielen Dank für eure erste Podcast-Staffel! I mag sie sehr! Als Comedian, der auch oft über Familienthemen spricht, kann ich noch Jim Gaffigan empfehlen. Sein Buch “Dad is Fat” ist sehr lustig und ist auch in der deutschen Übersetzung verfügbar (“Schlafenszeit oder Verhandeln mit Terroristen”). Auch seine Comedy-Shows haben viele lustige Stellen. Hier eine kleine Kostprobe (auf Englisch): https://www.youtube.com/watch?v=GEbZrY0G9PI

  3. Hallo ihr Zwei,
    Vielleicht habt ihr Lust bei den neuen Folgen am Ende einen zusätzlichen Punkt aufzunehmen wie der Besondere Moment. Mich interessiert immer was andere gerade lesen (die größeren Kinder selbst) bzw. vorlesen. Ein paar Sätze von euch mit oder ohne Empfehlung wären toll. Viele Grüße Ulli aus Hamburg

  4. Liebe zwei Blog-Mitstreiter,
    ich habe erst jetzt Euren Podcast entdeckt und mich bei der Fahrt zur Arbeit durchs „Essen“, „Lesen“ und „Nicht durchdrehen“ gehört, Danke, Danke, ganz tolle Arbeit. Und so nette Stimmen.
    Ich erlebe Eltern in der Praxis ja auch oft als sehr unentspannt, wenn es ums Essen und Erziehung etc geht, und eine wichtige Beratungsressource ist stets „bei uns als Eltern war es nicht besser“, deshalb sind so Podcasts wie die Euren so wertvoll: Anderen geht es doch genauso.
    Role-models sind gut, aber wichtiger ist, dass jede Familie ihren Weg gehen muss, ob natürlich, politisch korrekt oder auch mal durchgedreht. Hauptsache, alle sind am Ende zufrieden und glücklich. Plattitüde…
    Freue mich auf Oktober.
    Grüße, kinderdok

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