MKL S03E03: Mobilität

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Caspar und Patricia unterhalten sich über Mobilität. Wie kommt man mit Kindern von A nach B. In der Stadt und auch weitere Strecken, z.B. in den Urlaub oder zu Lesungen.

Ob mit dem Trabi oder mit einem flotten Alfa Romeo: Caspar und Patricia sind als Kind gerne gereist. Patricia durfte ihre ersten Lebensjahre sogar unangeschnallt quer auf der Rückbank liegen. Unvorstellbar heute. (Die Anschnallpflicht für die Rückbank wurde erst 1984 in Westdeutschland eingeführt, in der DDR nie).

Dabei unterhalten sie sich über folgende Fragen:

  • Mit Kindern im Auto oder Zug reisen?
  • Was nimmt man zum Essen mit in den Zug?
  • Wie hält man Kinder beschäftigt?
  • Wie ist es mit dem Lastenrad in der Stadt unterwegs zu sein?
  • Wie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln?

Solltet ihr darüber nachdenken euer Auto in der Stadt abzuschaffen, lest unbedingt “5 Jahre ohne eigenes Auto” von Heiko Bielinski. Caspars Instastory zur Zugfahrt mit Kindern und Selbstverpflegung gibt es hier.

P.S. Für alle Berliner*innen, die noch keine Schüler*innentickets für ihre Kinder beantragt haben: das geht online mit Schüler*innenausweis.

Lesetipp zum Ende: Patricia hat gerade vorgelesen: Unschlagbar! 2: Mein Nachbar, der Superheld (Amazon-Werbelink). 

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Wenn ihr Themenwünsche oder Anmerkungen habt, könnt ihr hier kommentieren oder uns eine Mail (kontakt@mkl.wtf) schreiben oder uns anrufen 030-49910023.

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11 Gedanken zu „MKL S03E03: Mobilität

  1. Boah, die Selbstverpflegung auf Reisen bei Familie Mierau ist schon Wahnsinn – also mehr im Sinne von bewunderswert wahnsinnig ;o) Da ist man ja mehr mit Essensvorbereitung als mit sonstigen Reisevorbereitungen beschäftigt, oder? Und das muss doch unheimlich viel wiegen. Wie schafft ihr das alles zu transportieren?

    Zum Thema DDR-Fahrradstangensitz: Wir bzw. mein Mann hat auch so einen, allerdings ist unserer StVO-konform. Zumindest wurde er uns so verkauft, keine Ahnung, was da die Kriterien sind… Und hier werden seit mehreren Jahren schon immer zwei Kids auf dem Rad transportiert: Das Ältere (aktuell Vorschulkind) vorne auf dem Stangensitz, das Jüngere hinten im normalen Fahrradsitz… Aber hier beträgt die Strecke zum KiGa auch nur 5 Fahrradminuten :o)

  2. Das mit der Verpflegung auf Reisen machen wir ähnlich, allerdings hauptsächlich weil zum Beispiel auf Raststätten alles immer wahnsinnig überteuert und dazu auch qualitativ oft genug ziemlich mies ist. Schade, dass hier nichtmal ein Umdenken stattfindet, so wird man quasi gezwungen tonnenweise Verpflegung mitzuschleppen. Wir waren beispielsweise gerade in Italien und dort bekommt man auch auf der Autobahn überall spottbilligen Kaffee der noch dazu hervorragend schmeckt.

  3. Ja, neulich sind wir mit dem Auto von Hannover nach Berlin zu einem Konzert gefahren und auf dem gesamten Weg bis nach Friedrichshain ist mir aufgefallen, wie SCHEISSE die Fahrradwege sind: nichtexistent, superschmal, ständig unterbrochen. Und wenn keiner da ist, auf der Straße fahren zu müssen, auch auf Hauptverkehrsadern, schlimm!!!

    • Das klingt ja schrecklich. Hier in Bremen sind sie auch viiiel zu schmal (teilweise halb zugewachsen) und oft sehr kaputt, aber wenigstens existent.
      Manchmal frage ich mich auch, woher der Platz genommen werden soll. Fußwege sind schon sehr schmal und Grünstreifen mit alten Bäumen will man ja auch nicht wegbetonieren. Straße schmaler geht tw auch nicht.
      Städte- und verkehrsplanung ist glaube ich kein zuckerschlecken…

      • Das ist auf jeden Fall keine einfache Aufgabe. Was ich persönlich mag, sind die Radstraßen hier in Berlin. Es gibt einige Straßen, in denen Räder das Vorrecht haben, nebeneinander fahren dürfen und eine ganz andere Fahr-Atmosphäre herrscht. Wenn es geht, plane ich Wege über die Straßen.

  4. Die Verpflegungstipps sind super 😉
    Wir haben einen Hänger. Weil kein Platz für ein Lastenrad ist. Fahrrad und Hänger getrennt passen ins Haus. Und abgesehen von Diebstahl fände ich es bei so einem teuren Teil blöd, wenn es tagein tagaus draußen steht. Oder ist es bei euch überdacht, oder abgedeckt?
    Weil generell hätte ich lieber ein Lastenrad gehabt. Ein Kind will inzwischen meist lieber selber fahren und ich erledige tatsächlich alles mit meinem Rad. Außer Getränke kaufen und andere sperrige Sachen. Dafür sind die Hänger einfach nicht gemacht. Wenn wir den nicht mehr für die Kinder brauchen, kommt er weg. Beim Lastenrad würde sich halt nur die Last ändern 😉
    Viele Grüße aus Esslinen Katrin

    • Wir haben leider keinen überdachten Platz, haben es aber im Winter dann für zwei Monate eingemottet, damit es nicht zu sehr unter der Witterung leidet. Ich glaube, das Diebstahl-Thema ist durch das wirklich massive Schloss erstmal vom Tisch, aber man wünscht sich mehr gute Stellflächen. Ich persönlich würde auch gern mal ein Lastenrad mit nur zwei statt drei Rädern ausprobieren. Das fährt sich wahrscheinlich nochmal mehr wie ein normales Rad.

    • Unser Lastenrad muss auch immer draußen stehen. Es ist mit mehreren Schlössern gesichert und eigentlich decken wir es immer mit der Plane ab. Das hält zumindest ein bisschen das Wetter ab. Unterstellen wäre natürlich schön. Aber da wir das Rad tatsächlich täglich benutzen – auch im Winter – haben wir es immer parat.

  5. Übrigens gibt es im Zug auch sogenanntes “Notfallwasser”, also verdursten muss man nicht, wenn der Zug mal stehen bleiben muss (im Gegensatz zum Auto wo das schon schwieriger werden kann wenn man 3 Std. im Stau steht und sich keiner kümmert). Aber ich würde auch immer mind. 1 l pro Person mitnehmen, je nach Fahrtlänge…

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